Galerie d’Orléans


Galerie d’Orléans


Die Galerie d’Orléans liegt im Quartier du Palais-Royal und entspricht dem Innenhof des Palais Royal, der als Geschäftsgalerie bedeutend ist.

Geschichte

Die Galerie wurde 1829 bis 1831 nach Plänen des französischen Architekten Pierre-François-Léonard Fontaine errichtet und war eine der ersten Einkaufsgalerien der Welt. Sie ist der Prototyp vieler späterer Bauten wie etwa der Galleria Vittorio Emanuele II. Die Galerie selbst ersetzte die Galerie de Bois, die sich zuvor im Garten des Palais Royal befand.

Während nutzungsähnliche frühere Bauten durch runde Öffnungen Tageslicht aus der Decke erhielten, nutzte Fontaine bei diesem Bauwerk eine vollständig verglastes Gewölbe, welches den Eindruck gibt, man befinde sich im Außenraum, während man gleichzeitig vor dem Wetter geschützt ist.

1935 wurde im Rahmen der „Restauration“ des Palais Royal die Galerie entfernt.


Lage

Sie wird von der Galerie du Jardin im Norden, der Galerie des Proues im Osten, der Galerie de la Cour-d’Honneur im Süden und der Galerie de Chartres im Westen eingerahmt.

Besonderheiten

Im Jahr 2012 wurde aufgrund umfangreicher Arbeiten im Gebäude der Comédie-Française und im Salle Richelieu ein temporäres Gebäude namens Théâtre Éphémère in die Galerie d’Orléans eingefügt. Es handelt sich um ein Theater in Holzkonstruktion mit 750 Plätzen, das von Alain-Charles Perrot, dem Chefarchitekten der Monument historique, entworfen wurde. Es wurde am 11. Januar 2012 eingeweiht und blieb bis März 2013 in Betrieb.

Literatur

  • Sigfried Giedion: Raum, Zeit, Architektur. Die Entstehung einer neuen Tradition. Verlag für Architektur Artemis, Zürich / München 1976, ISBN 3-7608-8106-8, S. 138–139. 

Einzelnachweise

Collection James Bond 007

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